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Warnstreik: Zwickauer bei Großkundgebung in Dresden

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Kitas blieben geschlossen, Ämter waren nicht voll besetzt - in Zwickau haben am Donnerstag rund 250 Beschäf­tigte im Öffent­li­chen Dienst die Arbeit nieder­ge­legt, darunter Erzie­he­rinnen, Sparkassen- und Stadt­be­schäf­tigte. Mit dem Warnstreik folgten sie dem Aufruf der Gewerk­schaft Verdi, ganztägig die Arbeit nieder­zu­legen. 15 der 18 städti­schen Kitas blieben zu. Einzig die Kita in Mosel betei­ligt sich nicht am Arbeits­kampf. Zwei weitere bieten eine Notbe­treuung an, und zwar die Einrich­tungen „Krümel­kiste“ in Pölbitz und „Sputnik“ in Eckers­bach. Verdi wollte das nicht bestä­tigen. In den kommu­nalen Kitas betreuen etwa 200 Erzieher mehr als 2.000 Kinder. Kitas freier Träger sind ganz normal geöffnet. 8 Uhr trafen sich gut 250 Strei­kende vorm Gewerk­schafts­haus in der Bahnhofs­straße. Von dort fuhren sie mit Bussen zu einer zentralen Kundge­bung nach Dresden, an der nach Gewerk­schafts­an­gaben rund 7.000 Menschen aus ganz Sachsen teilnahmen.Verdi will mit dem Warnstreik seine Forde­rung nach 6,5 Prozent mehr Geld durch­setzen.

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Einige der Strei­kenden sagten uns