Was die Schumanns mit Goethe zu tun hatten
Am 28. August jährt sich der Geburtstag Johann Wolfgang von Goethes zum 275. Mal. Er gehört zu den von Robert Schumann meistvertonten Dichtern: 20 Sololieder und zahlreiche Chorwerke bis hin zu den großangelegten Szenen aus dem „Faust“ entstanden auf Texte Goethes. Zudem ließ sich Schumann durch Gedichte zu mehreren Klavierwerken inspirieren. Clara Schumann lernte den 82-jährigen Dichter als junges Mädchen noch persönlich kennen und vertonte später Goethes „Veilchen“.
Eine Sonderausstellung im Robert-Schumann-Haus dokumentiert ab dem 11. August diese Beziehungen. Dabei können aus den reichhaltigen Handschriftenbeständen der Zwickauer Sammlung nicht nur zahlreiche Autographe Robert und Clara Schumanns, sondern auch zwei Originalhandschriften Johann Wolfgang von Goethes gezeigt werden.
Die Sonderausstellung ist bis zum 13. Oktober zu sehen.