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Weihnachtsausstellung zeigt die wohl kleinsten Pyramiden der Welt

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In den Priesterhäusern öffnet am heutigen Sonnabend die alljährliche Weihnachtsausstellung. Unter dem Titel „Räuchermännchen, Pyramide & Co.“ lädt die Schau zu einer Reise in die Welt der erzgebirgischen Volkskunst ein. Die Ausstellung ist bis zum 12. Januar zu sehen.

Die ersten Räuchermännchen entstanden um 1830 und wurden von den Spielzeugmachern des Erzgebirges erfunden. Die Weihnachtskrippen greifen eine Tradition auf, die bis ins Mittelalter zurückreicht. Nussknacker, deren Ursprünge noch weiter zurückliegen, wurden ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts insbesondere in Seiffen zu einem weltweit beliebten Weihnachtsklassiker.

Ergänzt wird die Ausstellung durch historische Spielzeuge wie Eisenbahnen, Karusselle und Puppen – einst begehrte Weihnachtsgeschenke, die auch heute noch Kinderherzen höher schlagen lassen.

Ein besonderes Highlight der diesjährigen Ausstellung sind die kunstvollen Weihnachtspyramiden von Klaus Benke aus Oberplanitz, die in Nussschalen eingebaut sind. Diese filigranen Kunstwerke vereinen handwerkliche Präzision mit kreativer Originalität.

Zum Großteil stammen die Exponate aus dem Bestand des Museums Priesterhäuser Zwickau, ergänzt durch private Leihgaben, die die Vielfalt und Schönheit erzgebirgischer Weihnachtskunst unterstreichen.

Die Weihnachtsausstellung ist täglich geöffnet, mit Ausnahme von Heiligabend und Silvester.

Audio:

Miniatur-Pyramidenmacher Klaus Benke