Weihnachtsmärkte öffnen im Freistaat
Heute geht die Weihnachtsmarkt-Saison in Sachsen los. Gleich vier Märkte öffnen - in Plauen, Zwickau, Freiberg und Leipzig. Die Glühwein-Preise sind stabil geblieben und liegen zwischen 2,50 und 3,00 Euro. Die Polizei warnt wieder davor, dass in dem Trubel Taschendiebe unterwegs sind. Zu den Klassikern gehört bei Taschendieben das Anrempeln oder Drängeln, wenn plötzlich ein Klemmbrett oder ein Stadtplan unter die Nase gehalten wird – oder auch die Antanzmasche.
Am sichersten ist das Portemonnaie dann in einer verschließbaren Innentasche in der Jacke. Bargeld, EC Karten und Ausweise gilt es am besten getrennt voneinander aufzubewahren. Und bei Gedränge den Rucksack vor den Körper zu nehmen.
In Leipzig wird der Weihnachtsmarkt um 17 Uhr von Oberbürgermeister Burkhard Jung feierlich eröffnet, dazu singt dann auch der Thomanerchor. Der Weihnachtsmarkt hat täglich von 10 bis 21 Uhr, freitags und samstags bis 22 Uhr geöffnet.
Unter dem Motto "Original bergmännisch im Erzgebirge" öffnet heute der 27. Freiberger Christmarkt. Ab 15 Uhr zieht der Märchenzug vom Schloss Freudenstein über die Burgstraße zum Obermarkt. Zur Eröffnungszeremonie gehören auch das traditionelle Baumanzünden und Pyramidenanschieben mit dem Weihnachtsmann. Neu ist in diesem Jahr der eigene Freiberger Bergmanns-Stollen.
In Zwickau sind um 10 Uhr die ersten Buden offen. Auf Haupt- und Kornmarkt bieten 110 Händler Volkskunst, Spielzeug und Leckereien. Für Kinder gibt eine Bastelstube. Die Schlossweihnacht auf Osterstein öffnet dann am Freitag zum ersten Mal ihre Tore. Projektleiter Jörg Hempel rechnet mit einem hohen Besucheraufkommen. Deshalb ist das beliebte Weihnachtstipi doppelt so groß wie im vergangenen Jahr.
In Dresden kann der Striezelmarkt planmäßig am Donnerstag losgehen. Am Montagnachmittag ist die komplette Beleuchtung getestet worden. Lämpchen, die jetzt noch nicht geleuchtet haben, werden in den nächsten Tagen ausgetauscht. Z.B. am Striezelmarkt-Baum hängt eine Lichterkette mit über 16.000 LED