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Weitere sächsisch-tschechische Kooperationen bestätigt

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Grünes Licht für weitere länder­über­grei­fende Zusam­men­ar­beit in der sächsisch-tsche­chi­schen Grenz­re­gion: Der Begleit­aus­schuss des gemein­samen Koope­ra­ti­ons­pro­gramms bestä­tigte am Mittwoch in Dresden 15 Projekte, die mit insge­samt 18,3 Millionen Euro aus EU-Mitteln geför­dert werden. Das Programm trage zum Zusam­men­wachsen der Region bei und dazu, dass „die Staats­grenzen nicht mehr trennen, sondern verbinden“, meinte Umwelt­mi­nister Thomas Schmidt (CDU).Knapp die Hälfte der Projekte drehen sich um Natur- und Kultur­tou­rismus oder Natur­schutz. Die biolo­gi­sche Vielfalt in der Grenz­re­gion soll erhalten und gemeinsam um Touristen geworben werden. Allein 8,4 Millionen Euro fließen in die Erneue­rung der histo­ri­schen Straßen­ver­bin­dung zwischen Plesná (Bezirk Karlsbad) und Bad Brambach im Vogtland. Damit würden auch touris­ti­sche Sehens­wür­dig­keiten besser zugäng­lich, hieß es.Seit 2015 werden damit nach Angaben des Umwelt­mi­nis­te­riums nun bereits 84 grenz­über­grei­fende Projekte mit rund 115 Millionen Euro finan­ziert. Bis 2020 stünden 186 Millionen Euro aus dem Europäi­schen Fonds für regio­nale Entwick­lung (EFRE) und aus Beiträgen der beiden Nachbar­länder zur Verfü­gung.(DPA)