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Weitere Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie

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Rund 1.000 Beschäf­tigte in der sächsi­schen Metall- und Elektro­in­dus­trie haben am Dienstag zeitweise die Arbeit nieder­ge­legt. Mit ihren Warnstreiks wollen sie Druck auf die laufenden Tarif­ver­hand­lungen machen. Beim Autobauer Porsche in Leipzig kamen nach Angaben der IG Metall rund 700 Beschäf­tigte zu einer Kundge­bung vor dem Werkstor zusammen. Sie legten für einein­halb Stunden die Arbeit nieder.  In Sebnitz gingen 150 Beschäf­tigte der Robert Bosch Elektro­werk­zeuge in den befris­teten Ausstand. Arbeits­nie­der­le­gungen gab es in drei weiteren Unter­nehmen. IG-Metall-Bezirks­leiter Olivier Höbel drohte mit einer Steige­rung der Arbeits­kampf­maß­nahmen.   Die IG Metall fordert für die rund 175 000 Beschäf­tigten in Sachsen 5,5 Prozent mehr Geld sowie flexible Alters­über­gänge. Die Arbeit­geber boten in der ersten Verhand­lung ein Lohnplus von 2,2 Prozent an. Das lehnt die Gewerk­schaft ab. Seit mehreren Tagen gibt es Warnstreiks. Die Verhand­lungen für Sachsen gehen am 13. Februar weiter.