Weiterer Schritt, damit der Dom nicht wegkippt
Demnächst wird damit begonnen, den Marienplatz in Zwickau neu zu gestalten. Pflastersteine, Platten und Tragschichten werden abgetragen. Dabei wird am Dom St. Marien ein Teil des Fundamentes frei. Diese Gelegenheit nutzt die Kirchgemeinde und unternimmt etwas, um das Gründungsmauerwerk weiter zu sanieren und zu stabilisieren.
Etwa der obere halbe Meter des Fundamentes wird im Bereich des Chores zugänglich. Es wird sich zeigen, inwieweit dort Schäden entstanden sind – etwa durch Hochwasser oder Bergbau. Und diese Schäden werden dann Schritt für Schritt repariert, sagte uns Dombaumeisterin Anja Löffler: „Das heißt, ich kratze das kaputte Mauerwerk heraus und setze das neue Mauerwerk ein – einen richtig guten Verband mit ordentlichem Mörtel. Dann ist das wieder fest.“
Die Arbeiten sind für das Frühjahr geplant, es kann auch schon im Februar losgehen. Dauern werden sie etwa vier bis fünf Wochen. Die Kosten sind mit maximal 63.000 Euro kalkuliert. Zwei Drittel werden über Fördermittel von Bund und Land finanziert. Von dem übrigen Drittel bezahlt die Kirchgemeinde den Hauptteil. Die Stadt übernimmt zehn Prozent der Kosten. Den Zuschuss von 6.300 Euro hat der Finanzausschuss in dieser Woche bewilligt.