- Zur Eröffnung wurde der Hebel in Form eines Hammers umgelegt - passend zum Wikinger-Thema der Bahn. Jan Völkel (4.v.l.) und Roland Mack (5.v.l.) haben selbst mit Hand angelegt.
- Zwei Mal wird man während der Fahrt aus dem Wasser auf die Schiene „gelauncht" - also katapultiert.
- Vorn links sieht man die zweite Beschleunigungsrampe.
Weltpremiere in Plohn: Feuer frei für „Dønnervind“
Der Freizeitpark Plohn hat seine neue Attraktion „Dønnervind“ eröffnet. Nicht nur für den Park ist die Wasserachterbahn ein Riesenprojekt, sie ist auch weltweit einzigartig.
Um Superlative kommt man beim Berichten über die neue Bahn nicht herum. Davon dreht sich aber keiner um „Höher, schneller, weiter“, denn darum geht es dem Park nicht. „Die Weltneuheit ist, dass unser neuer Watercoaster der erste seiner Art ist mit einem Katapultstart aus dem Wasser heraus auf die Schiene“, sagte Parkinhaber Jan Völkel bei der Eröffnung. Der Name „Dønnervind“ klingt zwar bedrohlich, ist aber vor allem für Familien geeignet - mit einer Spitzengeschwindigkeit von 53 km/h. „Wir wollen, dass es bei allen gut ankommt und in die Natur drumherum eingebettet ist. Eine 40-Meter-hohe Top-Speed-Achterbahn hierhin zu bauen, die man schon von weitem sieht, passt nicht zu unserer Philosophie.“
Mit 13 Millionen Euro ist das neue Fahrgeschäft die größte Investition in der 30-jährigen Geschichte des Parks. Knapp drei Millionen Euro Zuschuss kamen vom Freistaat. „Ohne den hätten wir es nicht stemmen können“, so Völkel.
Übrigens: Für die Konstruktion der Bahn hat der Freizeitpark Plohn wieder einmal bei seinem prominenten Kooperationspartner Mack Rides angefragt. Hinter dem Unternehmen stecken mit der Familie Mack die Betreiber des Europaparks in Rust. Roland Mack ist dort seit über 50 Jahren Chef, setzt seit Jahrzehnten Maßstäbe auf seinem Gebiet - und war bei der Eröffnung der „Dønnervind“ auch mit vor Ort. Er lobt vor allem die großartige Atmosphäre in Plohn. Der neue Coaster ist bereits die fünfte Zusammenarbeit des Parks mit Mack Rides.


