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Wende im Missbrauchsprozess gegen einen Zwickauer Polizisten

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Zum dritten Mal stand jetzt ein Polizist aus Zwickau vor Gericht, weil er eine Zeugin sexuell missbraucht haben soll. Bislang hatte der 60-Jährige zu den Vorwürfen geschwiegen, am Dienstag brach er zum ersten Mal sein Schweigen.

„Es tut mir leid“, sagte er vor dem Landgericht. Und er wolle sich bei dem Opfer entschuldigen. Die 32-jährige Frau leidet bis heute unter dem sexuellen Übergriff. Das abschließende Urteil lautet: vier Monate auf Bewährung und 1.000 Euro Schmerzensgeld an das Opfer.

Nach Bekanntwerden des Falles 2018 wurde der Mann supendiert. Als Polizist wird er nicht mehr arbeiten.