Weniger rechtsextreme Vorfälle an Schulen im Freistaat
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Im vergangenen Jahr sind in Sachsen an unseren Schulen 46 rechtsextremistische Vorfälle gezählt worden. Das waren 28 weniger als im Jahr davor. Das hat das Kultusministerium gesagt. Meistens wurde ermittelt, weil verbotene Kennzeichen gezeigt wurden - also z.B. Hakenkreuze. Außerdem gab es Fälle von Volksverhetzung, Sachbeschädigung, Beleidigung, Bedrohung und Brandstiftung. Ein Sprecher in Dresden meinte, der deutliche Rückgang sei sehr erfreulich, gerade angesichts der stärkeren Flüchtlingsbewegung. Das zeige, dass die Schulen viel weiter und auch offener seien als der Rest der Gesellschaft - allerdings regional unterschiedlich.