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Werdau plant höhere Grundsteuer für Webalu-Rettung

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Werdau kann sich das Webalu nicht mehr leisten. Um das beliebte Freizeitbad zu erhalten, sollen jetzt Grund­stücks­be­sitzer zur Kasse gebeten werden. Kurz gesagt, die Stadt will die Grund­steuer erhöhen. Das geht aus einer Beschluss­vor­lage für den Stadtrat nächste Woche hervor. Mit den Einnahmen sollen die Verluste, die das Freizeitbad macht, ausge­gli­chen werden. Ursprüng­lich war der Plan, dass die Gewinne der Stadt­werke zum Ausgleich genutzt werden. Doch die reichen gerade nach den letzten beiden milden Wintern nicht mehr aus. Dazu kommt die angespannte Haushalts­lage der Stadt. Letztes Jahr klaffte ein Loch von 1,6 Millionen im Werdauer Etat.