Werdauer Kirchgemeinde will Eigentum mit Bauzaun schützen
Mit einem Bauzaun soll das Gemeindezentrum der Werdauer Marienkirchgemeinde vor Vandalismus geschützt werden. Das ist das Ergebnis von Gesprächen zwischen Vertretern von Gemeinde, Polizei, Ordnungsamt, Streetworker und Oberbürgermeister.
Der Zaun wurde am Montag aufgestellt. Jetzt soll ein Vierteljahr lang getestet werden, ob die Maßnahme etwas bringt. Polizei und Ordnungsamt fahren verstärkt Streife.
Anlass für diesen Schritt sind Probleme, die Kinder und Jugendliche – meist mit Migrationshintergrund – zuletzt verursachten: Seit Anfang 2023 kam es immer häufiger zu Sachbeschädigungen, auch am Schülerfreizeitzentrum dort.
„Die Teenager hinterließen Müll auf dem Parkplatz, schlugen große Scheiben mit Steinen ein, zerstörten Bodenbeleuchtungen, rissen Fahrradständer aus der Verankerung und beschmierten Wände“, beklagt Birgit Jüstel vom Kirchenvorstand. Kostspielige Reparaturen seien die Folge gewesen.
Bemühungen, mit den Kindern und Jugendlichen ins Gespräch zu kommen, scheiterten - auch an der Sprachbarriere. Jüstel: „Ihr dürft hier nicht sein, haben wir ihnen gesagt.“ Daraufhin seien Mitarbeiter verbal bedroht worden. „Die Gemeinde ist verärgert und wollte eine Lösung.“ Der Bauzaun ist die schnellste. (mit rko)