Wettbewerb „Spielen macht Schule“ startet
Sächsische Grund- und Förderschulen können sich bis zum 5. Juni 2016 für eine kostenlose Spiele-Ausstattung bewerben. Eingereicht werden muss dafür ein individuelles Konzept, wie die Spiele in den Schulalltag integriert werden. Ziel der Initiative und des gleichnamigen Wettbewerbes „Spielen macht Schule“ ist es, Kindern das Lernen zu erleichtern. „Der Motor für Lernerfolge ist die Lernfreude. Wenn sich Mädchen und Jungen ganz spielerisch Wissen aneignen, motiviert sie das für den weiteren schulischen Weg“, so Kultusministerin Brunhild Kurth. Die Ministerin verwies zudem auf die Erkenntnisse der modernen Hirnforschungen, die zeigen, dass Kinder beim Spielen von Tabu, Mensch-ärgere-dich-nicht, Twister und co. ihre Teamfähigkeit und Motorik verbessern, Fairness, Lesen und den Umgang mit Zahlen üben, ihren Wortschatz erweitern, soziale Fähigkeiten ausbauen und ihre Konzentrationsfähigkeit abverlangt wird.120 Bildungseinrichtungen aus Sachsen haben in den vergangenen sechs Jahren bereits Materialien für ein Spielezimmer gewonnen. Bundesweit durften sich insgesamt Schüler von 1.601 Grundschulen über pädagogisch wertvolle Spiele freuen. Die eingesetzten Spiele haben erfahrene Pädagogen und Wissenschaftler zuvor geprüft und im Hinblick auf den Lerneffekt bewertet. (PM)