WHZ ernennt Ferdinand Piëch zum Honorarprofessor
Die Westsächsische Hochschule hat den Vorsitzenden des VW-Aufsichtsrates, Ferdinand Piëch, zum Honorarprofessor für Kraftfahrzeugtechnik bestellt. Kanzler Joachim Körner sagte, Piech sei „für seine hervorragenden persönlichen Beiträge zur Dieseltechnologie, zur Entwicklung des Quattro-Antriebes für Audi-Pkw oder zum Einsatz neuer Werkstoffe genauso bekannt wie für seine richtungsweisenden unternehmerischen Entscheidungen zur Volkswagen Mehrmarken-Strategie.“ Rektor Gunter Krautheim betonte, man freue sich, „mit Ferdinand Piëch jemanden an uns zu binden, der die Autobranche seit Jahrzehnten kennt wie kaum ein Zweiter, und das nicht nur aus unternehmerischer Sicht, sondern auch als Ingenieur mit entsprechendem Erfahrungsschatz.“ Piëch, der auch Ehrenbürger Zwickaus ist, stellte die besondere Bedeutung der Nachwuchs-Ausbildung heraus: „Es ist mir eine besondere Ehre aber auch Verantwortung, als Honorarprofessor an der Westsächsischen Hochschule Zwickau meinen Beitrag zur Ausbildung des Ingenieur-Nachwuchses zu leisten, auf den auch wir als Volkswagen Konzern in der Zukunft bauen.“Seine Antrittsrede war schon fast so etwas wie eine Einführungsvorlesung. Die geladenen Gäste erfuhren über steigendes Umweltbewusstsein oder das Altern der Gesellschaft als Anforderungen, denen die Industrie Rechnung tragen müsse. Gewichtsreduktion durch Leichtbau oder Spriteinsparung durch Hybridlösungen - mit diesen Themen würden sich die Studenten vorrangig befassen müssen. Piëch arbeitet bereits in der Forschung mit der Hochschule zusammen.