- Jörg Dierig im Verwaltungsgebäude der Brauerei
Wie es Mauritius einen Monat nach der Insolvenz geht
Vor einem Monat hatte die Mauritiusbrauerei Insolvenz angemeldet - zu hohe Rohstoff- und Energiepreise wurden als Gründe angegeben. Jetzt sieht Geschäftsführer Jörg Dierig das Unternehmen auf einem guten Weg: „Wir haben in der Belegschaft und bei den Kunden eine positive Grundstimmung. Man stehe zum Unternehmen und dafür, dass es weitergeht.“
Dass es gute Chancen auf eine Sanierung gibt, hatte der vorläufige Insolvenzverwalter Henry Girbig bereits am 19. März erklärt. Die Brauerei verfüge über einen gesunden Unternehmenskern und es gebe keine Außenstände bei Steuer und Sozialversicherungen, sagte er damals.
Die ersten Maßnahmen zeigten Wirkung, sagte Dierig. „Wir konnten mit Rohstofflieferanten neue Abkommen schließen und sind nun in der Lage, zu günstigeren Preisen einzukaufen.“
Der Geschäftsbetrieb mit den 51 Mitarbeitern läuft uneingeschränkt weiter. Die Löhne und Gehälter der Mitarbeiter sind für März, April und Mai durch Insolvenzgeld gesichert.
