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Wieder mehr Spatzen in Sachsen

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Der Naturschutzbund Sachsen (NABU) wertet die diesjährige Aktion "Stunde der Gartenvögel" als Erfolg. Fast 4.600 Sachsen haben sich bei der Vogelzählung im Mai beteiligt - so viele wie noch nie. Über 100.000 Beobachtungen sind gemacht worden. In Parks, Gärten, Wäldern oder an Straßen ist gezählt worden. Am häufigsten ist der Hausspatz gesehen worden: 69 Prozent der Tierfreunde haben ihn gesehen - ein Plus von 8 Prozent. Auf Platz zwei und drei folgen Stare (+ 7 Prozent) und Kohlemeisen (+ 18 Prozent). Der Naturschutzbund sagt, dass sie vom letzten Hitzesommer profitiert haben; die Jungvögel sind nicht an Unterkühlung gestorben. Zu den Verlierern zählen dieses Mal Mauersegler und Mehlschwalben. Die Beobachtungen sind um 46 bzw. 22 Prozent zurückgegangen. Weil es immer weniger Fluginsekten gibt, hatten sie wohl zu wenig zu fressen. Außerdem verschwinden an Häusern immer mehr Brutnischen, weil viele Gebäude saniert werden.