Wiederaufbau nach der Flut: Sachsen braucht mehr Geld aus dem Fördertopf
Vor einem Jahr sorgte die Flut an Elbe, Mulde und den Nebenflüssen für große Schäden. 12 Monate später zieht der Freistaat Bilanz. Sachsen wird nach heutigem Stand 200 Millionen Euro mehr aus dem Aufbauhilfefonds des Bundes und der Länder benötigen. Das sagte Umweltminister Frank Kupfer am Dienstag in Dresden. Bisher sind aus dem Aufbauhilfefonds 1,8 Milliarden Euro für die Schadensbeseitigung vorgesehen. Wir werden nach heutigem Stand aber fast zwei Milliarden benötigen, sagte Kupfer. Die Finanzierung dürfte aber nicht scheitern, weil andere von der Flut betroffene Länder ihre Schäden inzwischen geringer ansetzen würden. Der Umweltminister ging auch auf Kritik von Hilfsorganisationen ein. Sie beklagen, die Anträge auf Fluthilfe seien zu bürokratisch. Der Umweltminister bat um Verständnis für ein Mindestmaß an Vorgaben.