• Patrick Göbel feiert nach dem Sieg im zweiten Relegationsspiel mit Fans den Aufstieg - Elversberg folgte sechs Jahre später den Zwickauern in die Dritte Liga.

Wiedersehen mit Elversberg – der FSV will wieder was holen

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Der FSV Zwickau kehrt dieses Wochenende an einen historischen Ort zurück. Spieler und Fans haben es innerlich noch vor Augen: Die Rotweißen gerieten vor sechs Jahren beim Relegationsspiel in Elversberg in Rückstand, doch Sebastian Mai glich wenige Minuten später nach einer Ecke von Patrick Göbel aus. Mit dem Endstand von 1:1 verschaffte sich das Team eine super Ausgangsposition für das Rückspiel in Plauen, wo es den Aufstieg perfekt machte. Am Samstag tritt der FSV erneut in Elversberg an – Anstoß ist 14 Uhr.

„Durch die Relegation und den Aufstieg ist die Grunderinnerung an Elversberg immer positiv“, sagt Sportdirektor Toni Wachsmuth, der Schütze des Siegtores in Plauen, „aber wir können uns heute nichts mehr dafür kaufen.“ Elversberg sei jetzt eine komplett andere Mannschaft. Der Aufsteiger sei enorm spielstark, habe gezeigt, dass er sich viele Chancen herausarbeiten und nutzen kann. Elversberg steht nach zwei Siegen in drei Spielen auf Platz 6 der Dritten Liga und ist nach dem sensationellen 4:3 gegen Leverkusen weiter im DFB-Pokal dabei.

Den FSV erwartet in Elversberg eine schwere Aufgabe. Trotz der Niederlagen in den vergangenen beiden Spielen gehe die Mannschaft mit breiter Brust in die Partie, so Patrick Göbel. „Wir wollen in Elversberg was holen“, sagt Joe Enochs. Erst einmal solle zu Null gespielt werden und generell laute die Devise, über einen Punkt zu drei Punkten zu kommen. „Wir wollen unser Spiel durchdrücken“, kündigt der Coach an. Und dazu gehört, hoch zu pressen, zuzustellen, den Ball tief in der gegnerischen Hälfte zu erobern.

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Patrick Göbel: