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Winzer in Sachsen bekommen mehr Rebflächen

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Nachdem der Bundestag die Weichen für eine Auswei­tung der Rebflä­chen in Deutsch­land gestellt hat, zeigen sich Sachsens Winzer zufrieden. „Das ist ein guter Kompro­miss und fantas­tisch für Sachsen“, sagte Chris­toph Reiner, neu gewählter Vorsit­zender des Weinbau­ver­bandes Sachsen, der Deutschen Presse-Agentur. Demnach darf die insge­samt rund 100 000 Hektar große Rebfläche in Deutsch­land in den kommenden Jahren um 0,3 Prozent pro Jahr wachsen. Für kleine Weinbau­ge­biete wie Sachsen soll es eine Ausnah­me­re­ge­lung geben: Ihnen sollen jeweils fünf Hektar an neuen Rebflä­chen zugespro­chen werden.Sachsens Winzer hatten sich für eine Erwei­te­rung der Fläche um ein Prozent stark gemacht, um nicht gegen­über großen Weinan­bau­ge­bieten benach­tei­ligt zu werden. Sachsen gehört mit einer Fläche von 480 Hektar zu den kleinsten Weinbau­ge­bieten.Gerade für kleine Betriebe im Freistaat seien zusätz­liche Rebflä­chen enorm wichtig, um wirtschaft­lich arbeiten zu können, betonte Reiner. Noch muss aller­dings der Bundesrat der Regelung zustimmen.