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Wirtschafts­minister erleichtert über Ende des VW-Streits

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Sachsens Wirtschafts­mi­nister Martin Dulig (SPD) hat sich über das Ende des Streits zwischen Volks­wagen und zwei Zulie­fe­rern aus dem Freistaat erleich­tert gezeigt. Die Verstän­di­gung auf eine gemein­same Lösung sei wichtig für die Beschäf­tigten und den Automo­bil­standort Sachsen, sagte er am Dienstag in Dresden: „Die Produk­tion wird wieder zeitnah aufge­nommen werden. Der sächsi­sche Standort lebt auch und ganz beson­ders vom Vertrauen und der belast­baren Bezie­hungen der Automo­bil­firmen und der Zulie­ferer unter­ein­ander.“ Jetzt sei es wichtig, dieses Vertrauen nachhaltig zu unter­setzen und wieder zu stärken.„Der faire Umgang zwischen Zulie­fe­rern und Automo­bil­her­stel­lern ist beson­ders für die vielen kleinen und mittel­stän­di­schen Unter­nehmen in Sachsen wichtig“, unter­strich Dulig. „Das Zusam­men­wirken basiert auf gewach­senen Struk­turen. Ohne verläss­liche vertrau­ens­volle Bezie­hungen wird der innova­tive Automo­bil­standort Deutsch­land nicht auf den Erfolgen der Vergan­gen­heit aufbauen können.“ Die Autobranche stehe mit alter­na­tiven Antrieben, intel­li­genten Verkehrs­sys­temen und dem autonomen Fahren vor großen Heraus­for­de­rungen, die nur Zulie­ferer und Hersteller gemeinsam bewäl­tigen könnten.(DPA)