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Wismut baut neue Wasserrei­ni­gungsanlage in Helmsdorf

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Der Bergbau-Sanierer Wismut hat seine Pläne für eine neue Wasser­be­hand­lungs­an­lage in Helms­dorf konkre­ti­siert. Wie am Freitag in Chemnitz mitge­teilt wurde, soll 2017 das Geneh­mi­gungs­ver­fahren abgeschlossen werden. Baube­ginn soll 2018 sein - Inbetrieb­nahme 2019.

Als Baukosten gibt die Wismut mehr als neun Millionen Euro an. Im Anschluss soll die beste­hende Wasser­be­hand­lungs­an­lage abgerissen werden.

Der Neubau in Helms­dorf sei notwendig, weil das zu reini­gende Wasser weniger werde, die Konzen­tra­tion der Abfall­stoffe aber dadurch höher. 

In Helms­dorf wird Wasser aus Absetz­an­lagen des früheren Uranerz-Aufbe­rei­tungs­be­triebs Crossen gerei­nigt. Dabei werden die radio­ak­tiven Stoffe Uran und Radium sowie Arsen gefil­tert. Die Abfälle aus dem früheren Uranbergbau werden speziell behan­delt und entsorgt. Das gerei­nigte Wasser fließt in die Zwickauer Mulde. (mit dpa)