Wismut öffnet für einige Stunden Helmsdorf
Am Samstag besteht die seltene Gelegenheit, sich die ehemalige Absetzanlage Helmsdorf näher anzuschauen. Die Wismut lädt von zehn bis 14 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. Angeboten werden im Stundentakt Busfahrten zur neuen Wasserbehandlungsanlage und zwei Wanderungen mit einem Experten zu dem Biotop, das als Ersatz für den Schlammteich von Dänkritz 2 angelegt wurde.
Außerdem gibt es Informationen zur Sanierung des Standortes Crossen/Helmsdorf und eine Ausstellung von Naturfotografen. Wer Interesse hat, muss den Eingang an der Harthstraße ansteuern – gegenüber vom Abzweig nach Hartmannsdorf. Dort bestehen auch ausreichend Parkmöglichkeiten.
Das Areal am nördlichen Rand von Zwickau war Jahrzehnte lang Sperrgebiet, und die Bevölkerung muss sich auch noch gedulden, bis es zugänglich wird. Zu DDR-Zeiten war es Wismut-Gelände, wo Rückstände der Uranaufbereitungsanlage Crossen landeten. Nach der Wende wurde die Fläche aufwändig saniert. Nächstes Jahr soll das 250-Millionen-Vorhaben abgeschlossen werden. Doch der Zaun bleibt noch einige Jahre, so die Wismut. Die Natur soll noch Zeit bekommen, um sich ungestört zu entfalten.