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Wismut optimiert Abwasserbehandlung in Helmsdorf

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In Helmsdorf hatte die Wismut radioaktiv belastete Schlämme aus der Uranproduktion abgelagert. Die Sanierung der sog. Absetzanlage läuft seit einem viertel Jahrhundert und soll im kommenden Jahr abgeschlossen sein.

Ein dauerhaftes Problem bleibt aber kontaminiertes Sickerwasser, das auch Arsen enthält. Deshalb baut die Wismut für zehn Millionen Euro eine neue Anlage zur Abwasserbehandlung. Die alte ist mittlerweile zu groß und damit in der Unterhaltung zu teuer. Die Hülle des Neubaus steht, am heutigen Freitag wurde Richtfest gefeiert.

Die Wismut GmbH ist zuständig für die Sanierung der Standorte ihres Vorgängers SDAG Wismut in Sachsen und Thüringen. Dafür will der Bund bis 2045 rund acht Milliarden Euro ausgeben.

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Projektleiter Jan Laubrich