Wismut will Tagebruch-Umgebung in Bad Schlema untersuchen
Zuletzt aktualisiert:
Am Tagebruch in Bad Schlema rückt am Freitag die Wismut an. Das mehrere Meter tiefe Loch auf der Anton-Günther-Straße soll mit Beton verfüllt werden. Erst danach folgen weitere Untersuchungen. Zum Beispiel sind Tiefenbohrungen an der Unglücksstelle geplant. Damit wollen die Experten sicherstellen, dass sich das Gelände rund um das etwa sechs Quadratmeter große Loch nicht weiter absenkt. Fußweg und Straße nahe der Unglücksstelle bleiben bis auf weiteres gesperrt. Inzwischen steht fest, dass der Keller eines ehemaligen Hauptförderschachtes eingestürzt war. Alten Karten aus der Zeit des Uranbergbaus in Bad Schlema zeigten das unterirdische Depot.