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Wismutsanierung dauert bis 2035 - Finanzplan steht

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Die Sanierung der Wismut-Altstandorte ist bis zum Ende finanziell abgesichert. Bis 2035 stellen Bund und Land weitere 229 Millionen Euro zur Verfügung. Dazu wurde am Freitag in Aue-Bad Schlema ein Abkommen unterzeichnet.

Insgesamt wird die Beseitigung der Uranabbau-Überreste dann fast eine halbe Milliarde Euro verschlungen haben.

Auf Seiten des Bundes hat Staatsekretär Christian Hirte unterschrieben. Er sagte: „Wir erwarten, dass mit den nun zusätzlich zur Verfügung gestellten Mitteln und in der vorgesehenen Laufzeit alle erfassten Altlasten abschließend beseitigt werden.“

Für Sachsen setzte Wirtschaftsminister Martin Dulig seine Unterschrift unter den Vertrag. Er unterstrich, dass mit diesem Abkommen eine Erfolgsgeschichte eines besonderen Strukturwandels fortgesetzt werde.

Projektträger für die Sanierung ist die Wismut GmbH, die Aufträge auch an Fremdfirmen vergibt.

Audio:

Wirtschaftsminister Martin Dulig im Interview mit Reporter Janis Müller
Landrat Frank Vogel im Interview mit Reporter Janis Müller