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„Wo soll ich laden?“ – diese Frage ist vorerst geklärt

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Es begann im Juli 2021. Auf dem Parkplatz des Alten Gasometers wurde die erste Ladesäule für E-Autos präsentiert und in Betrieb genommen – die erste im Rahmen des Projektes „E-Com“. Kürzlich, Ende September, war neben dem Gerätehaus der Moseler Feuerwehr die Nummer 54 an der Reihe. Das Vorhaben ist damit abgeschlossen. Darüber informierte die Stadt am Mittwoch auf dem Parkplatz an der Spiegelstraße, wo ebenfalls zwei dieser Säulen stehen.

Die Ladepunkte des „E-Com“-Projektes befinden sich in 21 Zwickauer Stadtteilen. Darüber hinaus gibt es weitere „E-Tanksäulen“, etwa auf Parkplätzen von Einkaufsmärkten oder Firmen. Allein VW hat um die 200 Lademöglichkeiten geschaffen. „Zwickau ist damit gut ausgestattet“, sagte Oberbürgermeisterin Constance Arndt. Die Nutzer von E-Autos dürften damit sicher von A nach B kommen. Zwickau rangiert mit der Infrastruktur weit vorn unter deutschen Städten.

Genutzt werden die „E-Com“-Säulen bisher eher verhalten. Das Umweltbüro der Stadt zählt monatlich rund 1.000 Ladevorgänge. Da sei Luft nach oben, räumte der Projektverantwortliche Christoph Mewes ein, aber die Tendenz sei klar steigend: Im Juli 2023 wurde bereits der Gesamtabsatz vom Vorjahr erreicht. Sein Pendant von VW, Ingolf Keller, ist noch aus einem anderen Grund zufrieden mit diesem Netz an Ladepunkten: „Ein Hauptargument ist immer wieder, wo man denn sein E-Auto laden soll – die Frage steht nicht mehr; die Ladeinfrastruktur ist ausreichend vorhanden.“

Als Kosten für das „E-Com“-Projekt gibt das Umweltbüro im Internet 1,4 Millionen Euro an. Übernommen hat sie zu 100 Prozent das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz.

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