Wolfswelpen in Sachsen durch Sprengungen in Gefahr

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Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Sachsen macht Front gegen Sanierungsprojekte von stillgelegten Braunkohletagebauen rund um Leipzig und in der Lausitz. Wildtiere würden unnötig in Gefahr gebracht.

Die sächsischen Umweltschützer empören sich über Pläne der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbauverwaltungsgesellschaft LMBV. Um Boden in Tagebauen vor dem Abrutschen zu sichern, wolle die LMBV den Boden mit Sprengungen verdichten - z.B. in Spreetal bei Hoyerswerda. Die Detonationen könnten Bruthöhlen von Wölfen zum Einsturz bringen und Wolfswelpen lebendig begraben.

Auch streng geschützte Vögel wie der in Sachsen seltene Bienenfresser und andere Tiere in Bruthöhlen würden gefährdet. Der BUND fordert, die geplanten Sprengungen in Zeiten zu verlegen, in denen keine Jungtiere aufgezogen werden.