Wucher-Prozess gegen Schlüsseldienst-Mann muss neu angesetzt werden
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Das Verfahren gegen den Vertreter eines Schlüsseldienstes wegen gewerbsmäßigen Wuchers ist geplatzt. Der Richter am Amtsgericht erklärte am Dienstag den Gutachter für befangen. Der Experte von der IHK hatte sich in einem Zeitungsinterview zu diesem Fall zu weit aus dem Fenster gelehnt. Ein neuer Prozesstermin steht noch nicht fest.
Angeklagt ist ein Mann aus dem Landkreis, der in Zwickau, im Raum Werdau, in Hohenstein-Ernstthal und in Limbach-Oberfrohna für eine Arbeit von wenigen Minuten völlig überzogene Preise verlangt haben soll – in einem Fall 650 Euro.
Pikant: Am Rande des Prozesses ging der Chef des Angeklagten auf ein Kamerateam los. Der Interviewer flüchtete.