• Die Nachfrage ist beim Zwickauer Impfzentrum unverändert hoch - der größte Teil der Warteschlange befindet sich außerhalb des Bildes.

Zentrum und Praxen liegen bei 200.000 Impfungen

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Auf dem Weg zum Schutz vor Corona hat der Kreis Zwickau ein gutes Stück geschafft, womöglich etwa die Hälfte. Das Zentrum in der Stadthalle ist inzwischen bei rund 128.000 Dosen angelangt - die mobilen Teams mitgerechnet. Die niedergelassenen Ärzte haben seit März fast 69.000 Impfungen realisiert – das teilte uns die Kassenärztliche Vereinigung auf Nachfrage mit.

Das sind im Impfzentrum und in den Praxen zusammen knapp 200.000 Dosen. Weitere kommen noch hinzu – in Kliniken beispielsweise oder von Betriebsärzten verabreichte. Die rund 200.000 Impfungen haben allerdings auch Patienten erhalten, die nicht im Landkreis wohnen. Andererseits haben sich Frauen und Männer aus dem Kreis ebenfalls woanders impfen lassen. Geht man mal davon aus, dass sich das ausgleicht, sind 200.000 Impfungen fast die „halbe Miete“. Der Kreis hat reichlich 300.000 Einwohner. Zwei Drittel müssen durchgeimpft sein, um eine Herdenimmunität zu erreichen, also 200.000. Durchgeimpft, das sind in der Regel zwei Spritzen, insgesamt 400.000 Dosen. Zu beachten ist natürlich, dass unter den erreichten 200.000 mehr Erst-, als Zweitimpfungen sind. Trotzdem: Die 200.000 sind schon eine Hausnummer. Und für den Rest des Monats sollen mehr Impfstoffe zur Verfügung stehen.

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