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Zeugen schildern im NSU-Prozess brutalen Bankraub in Zwickau

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Der Sparkas­sen­raub von Zwickau-Eckers­bach im Jahr 2006 war Thema im Münchener NSU-Prozess. Der Überfall wird dem NSU zugeschrieben und wurde von Zeugen am Mittwoch als sehr brutal geschil­dert. Der Täter habe mehrmals scharf geschossen.

Eine Bankan­ge­stellte sagte, er habe ihr die Waffe an die Stirn gehalten. Ein damaliger Auszu­bil­dender der Filiale berich­tete, wie er versuchte, den Täter nieder­zu­ringen, worauf dieser ihm in den Bauch schoss. Als Folge sei ihm die Milz entfernt worden. Er habe inzwi­schen auf einen anderen Beruf umgeschult. Überein­stim­mend sagten die Zeugen, der Täter habe immer wieder gebrüllt, alles sei sehr hektisch abgelaufen.

Den Überfall soll - anders als die anderen NSU-Überfälle - nur ein Täter begangen haben, mutma­ß­lich Uwe Böhnhardt. Beute machte er nicht.

Verant­worten muss sich auch für diesen Überfall die Haupt­an­ge­klagte Beate Zschäpe. Sie ist die einzige Überle­bende des Trios, das die Bundes­an­walt­schaft für eine terro­ris­ti­sche Verei­ni­gung hält.