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Zeugen sollen im NSU-Prozess zu Banküberfall in Zwickau aussagen

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Im Münchner NSU-Prozess will das Gericht am Mittwoch Zeugen eines Banküber­falls aus dem Jahr 2006 in Zwickau vernehmen. Täter sollen die beiden mutma­ß­li­chen Rechts­ter­ro­risten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gewesen sein. Eine Angestellte der Sparkasse auf der Eckers­ba­cher Höhe war damals von einem Schuss in den Bauch verletzt worden. Am Ende mussten die Täter dennoch ohne Beute abziehen.

Haupt­an­ge­klagte im NSU-Prozess ist Beate Zschäpe. Sie muss sich für sämtliche Taten des „Natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Unter­grunds“ als mutma­ß­liche Mittä­terin verant­worten. Dazu gehört neben zahlrei­chen Banküber­fällen die Serie von zehn überwie­gend rassis­tisch motivierten Morden.

Im November 2011 sollen sich Mundlos und Böhnhardt nach einem missglückten Banküber­fall in Eisenach selbst getötet haben.