ZEV und Fliegerbauer einigen sich im Dauerstreit um Fernwärmerechnungen
Jahrelang haben sich Immobilienunternehmer Kurt Fliegerbauer und die Zwickauer Energieversorgung um Rechnungen für Fernwärme gestritten. Fliegerbauer wollte weniger zahlen, weil die Preise unangemessen hoch seien und die ZEV "bewusst zu viel Fernwärme in die Häuser pumpe", argumentierte er 2014. Die ZEV verklagte Fliegerbauer daraufhin auf 25.000 Euro, der klagte im Gegenzug auf 20.000 Euro. Jetzt gab es eine Einigung: Fliegerbauer, der als Generalbevollmächtigter die AKW GbR vertritt, habe seine Einwände zurückgenommen, teilte die ZEV mit. Dem Vergleich war eine Gerichtsverhandlung im Dezember vorausgegangen. Dabei hatte der Richter informiert, er folge der ZEV-Auffassung und beabsichtige, die Widerklage Fliegerbauers abzuweisen. Der jetzt vereinbarte Vergleich beinhaltet auch, dass Fliegerbauer den Großteil der Prozesskosten übernimmt und die ZEV auf Zinszahlungen verzichtet. André Hentschel, Geschäftsführer der ZEV, sagte: "Auch im Hinblick auf weitere Projekte mit Herrn Fliegerbauer und der verlängerten vertraglichen Belieferung der Objekte (drei Mehrfamilienhäuser) ist die Beendigung des Rechtsstreits sinnvoll." Die AKW GbR entwickelt derzeit auch die Pläne für das Hotel im ehemaligen Hauptmann-Gymnasium. Ein weiterer Erfolg für die ZEV: Fliegerbauer hatte weitere Kunden vertreten, wobei es um Fernwärmelieferungen im Wert von rund 100.000 Euro ging. Auch hier kam es zum Vergleich.