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Ziegelwiese macht optisch einen großen Sprung

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Die Ziegelwiese wurde in den Schwanenteichpark zurückgeholt. Nachdem sie über Jahrzehnte als Brachfläche und „Vorraum“ vor sich hin dümpelte, hat sie nun optisch einen großen Sprung gemacht. Wenn alles grünt und blüht, fügt sie sich als Attraktion ein - in den denkmalgeschützten Park.

Die Umgestaltung ist nach acht Monaten an sich abgeschlossen – der vierte und letzte Bauabschnitt ist Wegebau zwischen Musikgarten und VVN-Denkmal, plus schätzungsweise 50 Meter. Die Gesamtkosten liegen bei 850.000 Euro – bei 80 Prozent Förderung.

Passiert ist auf der eigentlichen Wiese viel. Ein kurzer Weg und drei Inseln wurden angelegt, 26 Bäume und rund 4.300 Sträucher gepflanzt. Die Fläche hat damit ihr Gesicht bekommen. Vor knapp 200 Jahren war der Ziegelteich ausgetrocknet. Er wurde verfüllt und von dem bekannten Landschaftsarchitekten Carl Eduard Petzold gestaltet – der gesamte Schwanenteichpark trägt seine Handschrift. Die Ziegelwiese hatte dann ihr eigenes Schicksal. Und jetzt wurde sie nach Petzolds Plänen architektonisch wieder in den Park aufgenommen.

Audio:

Interview mit Jörg Voigtsberger, Leiter des Gartenamtes