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Zimmermann: Gut bezahlte Arbeit bleibt Hauptaufgabe

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Gute Jobs und mehr Engage­ment der Landes­re­gie­rung: Die Zwickauer Linke-Politi­kerin Sabine Zimmer­mann sieht den Freistaat auch 2017 vor großen Heraus­for­de­rungen. "Nach wie vor ist die Haupt­frage für Sachsen, wie mehr gute Arbeit geschaffen werden kann, so dass die Menschen hier ihre Perspek­tive sehen. Dies haben die verschie­denen sächsi­schen Landes­re­gie­rungen sträf­lich vernach­läs­sigt", sagte Zimmer­mann der Deutschen Presse-Agentur in einem Rück- und Ausblick. Viele Jahre sei sogar mit niedrigen Löhnen im Land geworben worden. Die schwarz-rote Koali­tion müsse einen "Kurswechsel für gute Arbeit" vollziehen und vor allem für die Langzeit­ar­beits­losen endlich Perspek­tiven schaffen. "Die Entwick­lung des sächsi­schen Arbeits­marktes ist alles andere als eine Erfolgs­ge­schichte", sagte die arbeits­markt­po­li­ti­sche Sprecherin ihrer Partei im Bundestag. Zwar sei in den vergan­genen Jahren auch in Sachsen die Beschäf­ti­gung wieder gestiegen: "Jubel­stim­mung ist aber nicht angebracht. Die Jobver­luste seit Beginn der neunziger Jahre konnten nicht kompen­siert werden. Die Folge ist Perspek­tiv­lo­sig­keit für immer noch viel zu viele Menschen."  Die hohe Pendler­zahl von Sachsen gen Westen sei nach wie vor die Flucht vor Arbeits­lo­sig­keit und Niedrig­löhnen. "Die Menschen verlassen Sachsen für immer und ziehen der Arbeit hinterher, wovon der hohe Bevöl­ke­rungs­ver­lust zeugt."