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Zschäpe denkt über eine Aussage nach

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Nach mehr als 200 Verhand­lungs­tagen im NSU-Prozess erwägt die mutma­ß­liche Neonazi-Terro­ristin Beate Zschäpe, sich nun doch zur Sache zu äußern. Das geht aus einem Schreiben Zschäpes an das Münchner Oberlan­des­ge­richt hervor, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Eine weitere Zusam­men­ar­beit mit ihrer Vertei­di­gung sei deshalb nicht mehr möglich. Zschäpe wirft ihren drei Vertei­di­gern vor, sie hätten ihr mit der Aufkün­di­gung des Mandats gedroht, sollte sie ihre Strategie ändern und eine Aussage zu einzelnen Vorwürfen machen wollen.