Zu viel Feinstaub in ostdeutschen Städten
Dresden versucht noch, um eine Umwelt-Zone herumzukommen; Leipzig hat schon eine. Doch in vielen deutschen Städten ist die Feinstaub-Belastung deutlich zu hoch. Laut Umweltbundesamt können die Grenzwerte an vielen Messstellen in diesem Jahr nicht eingehalten werden. Das schreibt die Zeitung "Die Welt". Es gibt Umweltzonen und grüne Plaketten - trotzdem hat die Feinstaub-Belastung in deutschen Städten nicht ab-, sondern zugenommen. Betroffen ist vor allem der Osten Deutschlands. Spitzenreiter ist Berlin. Dort wurde der erlaubte Grenzwert in diesem Jahr schon an 33 Tagen überschritten. Erlaubt sind laut EU-Kommission 35 Grenzwertüberschreitungen. Um die Belastung nicht noch höher werden zu lassen, fordert das Umweltbundesamt unter anderem eine Ausweitung von Durchfahrtsverboten für Lastwagen. Ein weiterer Vorschlag: Auch in Baumaschinen sollten Rußfilter zur Pflicht werden.