Zu wenig Geld für Bahnverkehr im Freistaat
Zuletzt aktualisiert:
Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer GDL sieht den regionalen Bahnverkehr in Sachsen in Gefahr. Dieser habe zu wenig Geld, so am Dienstag die GDL. Hintergrund ist ein neuer Verteilschlüssel von Geld aus Berlin für den Schienen-Nahverkehr. Allein im Raum Leipzig stehen 15 Prozent des Bahnangebots vor dem Aus, sagt die GDL. Dem Verkehrsverbund Oberelbe fehle das Geld für S-Bahnen auf der Strecke Dresden-Meißen im Viertelstundentakt. Auch Bahnverbindungen im Vogtland und bei der Erzgebirgsbahn könnten eingestellt werden. Die GDL fordert den Freistaat auf, die Gelder aus Berlin zu 100 Prozent an die Verkehrsverbünde zu überweisen - und nicht nur zu 79 Prozent wie bisher.