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Zwei Jahre Baustelle Staudestraße – Anwohner brauchen noch viel Geduld

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Das Bauvorhaben Friedrich-Staude-Straße hatte in diesem Monat Geburtstag: Es ist jetzt zwei Jahre alt und damit schon ein halbes Jahr älter, als es ursprünglich werden sollte. Und ein Ende scheint noch nicht in Sicht zu sein. Die Zwickauer Stadtverwaltung konnte in dieser Woche noch keine Auskunft geben, wann das Vorhaben abgehakt sein soll, weil die Absprache mit den anderen Bauherren noch aussteht.

Der untere Abschnitt ist weitgehend fertig: neue Fahrbahn aus Bitumen, gepflasterte Fußwege und Parkflächen. Doch weiter oben, in Höhe der Neubaublöcke, wird noch kräftig gebaut. In einem Loch sind Rohre zu sehen. Ein Anwohner, der mit seinem Hund eine Runde dreht, hat Verständnis für die Verzögerung. Es sei mit den Leitungen alles kompliziert, sagt er.

Das Vorhaben sollte Ende 2023 komplett abgeschlossen sein. Im November erkundigte sich CDU-Stadtrat Uwe Seidel im Bauausschuss nach dem aktuellen Zeitplan. Die Antwort: Fertigstellung im 2. Quartal 2024. Zu den Ursachen für die Verzögerung erklärte  Baubürgermeisterin Silvia Queck-Hänel, dass der unterirdische Bauraum neu geordnet werden müsse – alle beidseitig vorhandenen Medien wie Strom, Straßenbeleuchtung, Telekom und Pyur müssten tiefer gelegt werden.