Zwei Mal „David gegen Goliath“ im Sachsenpokal
Das Fußballwochenende steht ganz im Zeichen des Sachsenpokals. Vom 6. bis 8. September wird die zweite Runde des Wettbewerbs ausgetragen. Zwei Paarungen am Samstag fallen dabei aus westsächsischer Sicht besonders ins Auge.
Ein Hammerlos hat der SV Blau-Gelb Mülsen gezogen. Die Elf von Trainer Sven Fritzsche trifft um 14:00 Uhr auf die BSG Chemie Leipzig. Doch die Tatsache, dass das Spiel nicht im Mülsengrund, sondern im Leipziger Alfred-Kunze-Sportpark stattfindet, trübt seine Stimmung ein wenig: „Wir hätten uns natürlich gewünscht, zuhause zu spielen. Aber jetzt ist es so, wie es ist.“ Eigentlich hätte Blau-Gelb das Heimrecht zugestanden. Grund für den Tausch war der finanzielle Aufwand um die Sicherheitsauflagen, den der Klub nicht stemmen konnte. „Die Jungs sind trotzdem heiß. Das ist ein Riesending für uns“, ergänzt Fritzsche aber noch.
In Irfersgrün ist alles angerichtet für ein Fußballfest. Die Vogtländer empfangen den Chemnitzer FC. „Es ist das größte Spiel für den Verein seit mindestens 30 Jahren“, so Vereinspräsident Thomas Müller. An taktische Vorgaben wagt er sich nicht, aber die Motivation ist ihm anzumerken: „Wir wollen versuchen, den CFC ein bisschen zu necken und vielleicht in der ersten Viertelstunde ein Tor zu schießen.“ Anstoß ist um 15:00 Uhr.
Die weiteren Partien mit Beteiligung aus der Umgebung sind: SG Motor Wilsdruff - VfB Empor Glauchau (Freitag), VfB Zwenkau - Oberlungwitzer SV (Samstag), FC Stollberg - ESV Lok Zwickau, SG Dresden Striesen - FSV Zwickau (beide Sonntag)