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Verletzte in Marienthal +++ Schaden nach Vollbremsung +++ Schockanrufer erbeuten Tausende
Bei einem Unfall in Zwickau-Marienthal sind am Montagmorgen zwei Menschen verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, waren gegen 7:15 Uhr an der Karl-Keil-Straße zwei Autos zusammengestoßen. Beide Fahrerinnen, 55 und 63 Jahre alt, wurden ambulant im Krankenhaus behandelt. Laut Polizei stand die ältere der beiden mit ihrem Audi am Fahrbahnrand Richtung Stadtzentrum und wollte wenden. Dabei übersah sie den Pkw, der stadteinwärts fuhr und es kam zum Crash. Für Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten musste die Karl-Keil-Straße zeitweise voll gesperrt werden. Der Sachschaden summierte sich auf 18.000 Euro.
Auf der B 93 in Zwickau-Crossen ist am frühen Montagmorgen ein VW in die Leitplanke gekracht. Der Fahrer hatte den Tempomat auf 130 km/h eingestellt. Als sich der 50-Jährige zu schnell von hinten einem langsam fahrenden Auto näherte, lösten die Sicherheitssysteme eine Gefahrenbremsung aus. Der VW-Fahrer lenkte scharf nach links und landete in der Mittelplanke. Es entstand Sachschaden von rund 10.000 Euro.
Ein Vogtländer hat 12.000 Euro an Schockanrufer verloren. Er glaubte, eine Kaution für seine Tochter in Not zu zahlen. Die Unbekannten hatten dem 52-Jährigen dieser Tage mitgeteilt, dass die Tochter einen schweren Unfall verursacht habe und nun ins Gefängnis müsse; es sei denn, er zahlt. Die Betrüger lotsten den Vater nach Bayreuth, wo ihm ein Mann am Autofenster den Geldumschlag abnahm, um ihn angeblich zum Gericht zu bringen. Weil der Geschädigte die ganze Zeit über am Telefon gehalten wurde, konnte er erst auf dem Weg nach Hause seine Tochter anrufen, sodass der Betrug auffiel.
