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Zwickau bekommt Landesaus­stellung 2018

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Zwickau hat den Zuschlag als Standort für die Sächsi­sche Landes­aus­stel­lung 2018 erhalten. Das teilte Wissen­schafts­mi­nis­terin Sabine von Schor­lemer am Diens­tag­mittag nach der Kabinetts­sit­zung mit. Die Ausstel­lung zur Indus­trie­kultur werde im denkmal­ge­schützten Horch-Hochbau gezeigt.

"Ich freue mich sehr über und bin ausge­spro­chen dankbar für diese Entschei­dung!" – so kommen­tiert Oberbür­ger­meis­terin Pia Findeiß den Beschluss. Die Schau bietet ihrer Meinung nach sowohl Zwickau als auch der Region die große Chance, auf sich aufmerksam zu machen und zahlreiche Besucher für Südwest­sachsen zu inter­es­sieren.

Insofern befür­wortet das Stadt­ober­haupt Ideen, die Region einzu­be­ziehen: „Ich bin zuver­sicht­lich, dass es im Rahmen der Vorbe­rei­tungen gelingt, die Landes­aus­stel­lung regional zu veran­kern und entspre­chende Insti­tu­tionen einzu­be­ziehen.“

Für die Landes­aus­stel­lung wird die Stadt Zwickau einen Erbbau­pacht­ver­trag mit dem derzei­tigen Eigen­tümer abschließen, um den Bau entspre­chend sanieren zu können. Vorge­sehen ist, dass der Zwickauer Stadtrat im März den erfor­der­li­chen Vorha­bens­be­schluss fasst. Derzeit rechnet die Stadt­ver­wal­tung damit, dass die Sanie­rungs­kosten bei ungefähr 15 Millionen Euro liegen, wobei von einer Förde­rung ausge­gangen wird.

Bereits jetzt steht außerdem fest, dass der Horch-Hochbau nach der Landes­schau indus­triell nachge­nutzt wird. Damit kann mittel- und langfristig ein bedeu­tendes Denkmal erhalten und mit neuem Leben erfüllt werden.

Zahlreiche Experten hatten die Konzepte von insge­samt acht Bewer­bern darunter Freiberg, Aue, Glauchau aus dem Freistaat geprüft. Landes­aus­stel­lungen wurden in Sachsen bereits in Panschwitz-Kuckau, in Torgau und Görlitz gezeigt.

Der Zeitpunkt, zu dem die Landes­aus­stel­lung statt­findet, ist für Zwickau ein ganz beson­derer Glücks­fall. Die Stadt feiert 2018 das 900-jährige Jubiläum der ersten urkund­li­chen Erwäh­nung.

Audio:

Stadt­spre­cher Matthias Merz