Zwickau profitiert weiter von Demokratieprogramm des Bundes
Zwickau wird weiterhin viel Geld aus einem Bundesprogramm gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit erhalten. Es geht um insgesamt 750.000 Euro für fünf Jahre. Die Zustimmung des Stadtrates am Donnerstag ist an einen Eigenanteil von 25.000 Euro gekoppelt. Es gab eine Gegenstimme. Die AfD enthielt sich, weil sich das Programm nicht gegen „jegliche Form des Extremismus“ richte.
Die Stadt arbeitet bei dem Demokratieprogramm mit dem Gasometer-Verein zusammen, der in der vergangenen fünfjährigen Förderperiode nach eigenen Angaben knapp 300 Projekte und Veranstaltungen durchgeführt hat. Der Verein teilte mit, dass es ab 2020 einen sog. Zwickau-Ticker geben wird, für den Einwohner wissenschaftlich befragt werden. So soll ein Meinungsbild entstehen etwa über bevorstehende Entscheidungen in der Stadt. Der Anfang soll mit Studenten gemacht werden. Weitere Zielgruppen könnten Lehrer, Schüler oder Rentner sein.