Zwickauer Amtsgericht schickt dreisten Kurierfahrer ins Gefängnis
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Weil er in großem Stil betrogen hat, muss ein Aushilfskurierfahrer fast drei Jahre ins Gefängnis. Außerdem soll er 89.000 Euro an den Staat zahlen. Das Amtsgericht Zwickau sah es als erwiesen an, dass der 41-Jährige im August 2016 Handylieferungen an eine Telefonfirma abgezweigt hat, um selbst Geschäfte damit zu machen. Er verscherbelte die 30 Smartphones von Samsung und Apple an einen An- und Verkauf. Vier Pakete hatte sich der Mann innerhalb von zehn Tagen unter den Nagel gerissen. Aufgeflogen war die Sache, weil die Geräte zur Reparatur eingeschickt wurden. Als nächstes wird wohl der An- und Verkäufer mit einer Anklage rechnen können. Die Staatsanwaltschaft ermittelt schon gegen ihn.