• Mauritius gehört jetzt wieder mehrheitlich zu Dinkelacker. © Ralph Köhler/propicture

Zwickauer Brauerei ist wieder schwäbisch

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Die Mauritius-Brauerei ist keine Zwickauer Privatbrauerei mehr. Sie gehört rückwirkend zum 1. Januar wieder mehrheitlich zur Dinkelacker-Schwaben Bräu in Stuttgart, wie schon einmal in den Jahren 1990 bis 2004. Da war sie aber zu 100 Prozent in der Hand des schwäbischen Familienunternehmens.

Mauritius teilte am Mittwoch mit, die beiden Gesellschafter Rainer Otto (63) und Werner Weinschenk (64) hätten ihre Anteile verkauft. Neuer Geschäftsführer und auch Miteigentümer ist Jörg Dierig, früherer Chef von Oettinger.

Dierig wird im September seinen neuen Job antreten, Weinschenk will ihn in den kommenden Monaten noch einarbeiten. "Die Übergabe an die neuen Eigentümer ist eine super Regelung, die Brauerei bleibt in guten Händen, auch alle Arbeitsplätze bleiben erhalten", sagte Weinschenk.

Und Dierig ergänzt: "Der Brauereistandort Zwickau wird nicht nur gestärkt. Wir haben auch optimale Voraussetzungen, um zusätzliche Absatzmärkte zu erschließen und dem zunehmenden Trend zu Bierspezialitäten gerecht zu werden."