• Oberhalb der B 93 könnte ein Industriegebiet entstehen, zumindest waren entsprechende Pläne einmal verfolgt worden. © Ralph Köhler/Archiv

Zwickauer CDU bringt Schneppendorf wieder als Industriestandort ins Gespräch

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Mit einem Bündel an Maßnahmen will die CDU die Wirtschaft in Zwickau voranbringen. In einem Antrag für die nächste Sitzung des Stadtrates listet die Fraktion drei Schwerpunkte auf. Es geht um mehr Personal für die Wirtschaftsförderung, die Gründung eines Start-up-Centers und neue Flächen für Industrie- und Gewerbeansiedlungen. Bei Letzterem schlägt die CDU vor, dass die Verwaltung Pläne für Schneppendorf wieder aufgreift, die vor gut drei Jahren auf Eis gelegt worden waren.

Zum Industriegebiet im Westen, das die Stadt gemeinsam mit Werdau vorhat, bezieht der Antrag auch Stellung: Der Standort sollte nur entwickelt werden, wenn auch eine direkte Anbindung von der Mitteltrasse zur A4 gebaut wird.

Unterdessen gibt es gegen diese Industriepläne von Werdau und Zwickau Widerstand. Eine Marienthaler Initiative sammelt Unterschriften dafür, dass das Vorhaben aus dem Werdauer Flächennutzungsplan entfernt wird. Neun Punkte haben die Aktivisten um den Zwickauer Stadtrat Lutz Reinhold (BfZ) aufgelistet. Unter anderem verweisen sie in ihrer Post an alle Marienthaler Haushalte auf die drohende Verkehrsbelastung für Marienthal. Unterschriften können bis zum 27. März abgegeben werden. Zwei Tage später endet die Einspruchsfrist gegen den Flächennutzungsplan.