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Zwickauer Eisbahn lief gut – so geht's weiter bis 26/27!

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Es war ein Kaltstart, als die Diakonie voriges Jahr kurz vor Weihnachten die Zwickauer Eisbahn eröffnete. 10.660 Schlittschuhläufer nahmen das Angebot dankbar an. Nun steht fest: So läuft's auch in den nächsten drei Saisons. Der Finanzausschuss hat am Dienstag die Ausgaben von jährlich 97.000 Euro abgesegnet – nach längerer Debatte, ohne Gegenstimme.

In der Diskussion ging es vor allem um den Vorschlag von Sven Itzek (AfD), sich nur für eine Saison festzulegen und danach die Eisbahn in die Innenstadt zu holen, um diese zu beleben. Friedrich Binder sprach von einer perfekten Anlage und einem schönen Ambiente in der Nähe der Mulde, was gut angenommen wurde. Er sah keinen Grund, etwas anderes zu beschließen als das, was vorlag.

Sven Itzek fragte daraufhin, ob Binders Kanzlei und der Vermieter der Bahn verbandelt seien, und empfahl, Befangenheit zu prüfen. Friedrich Binder erklärte, nicht befangen zu sein. Am Ende wurde der AfD-Antrag, nur ein Jahr festzuzurren, abgelehnt; nur Sven Itzek stimmte dafür, ein Ausschussmitglied enthielt sich. Das Votum für jährlich 97.000 Euro bis zur Saison 2026/27 war dann klar: acht Ja-Stimmen, eine Enthaltung. Knapp 30.000 Euro kostet jeweils die Miete für die Bahn, der größere Teil wird benötigt für Strom, Wasser und Betriebskosten.

In Punkt 4 wurde beschlossen, dass mit der Diakonie ein Vertrag geschlossen wird zur Betreibung der Eisbahn.