Kirchen an Weihnachten: einige geöffnet, einige geschlossen
Die Kirchen in Zwickau gehen unterschiedlich mit Corona um. Die evangelische Stadtkirchgemeinde schließt ihre Kirchen nach Heiligabend. In den katholischen Kirchen bleibt das Angebot von Messen und Andachten bestehen.
Zur evangelischen Stadtkirchgemeinde gehören die früheren Gemeinden Nicolai, Katharinen, Paulus und Auerbach. Dort werden am Heiligabend Christvespern gefeiert. Auch der Dom St. Marien ist von 15 bis 19 Uhr zum Gebet geöffnet. Doch danach, ab 25. Dezember, finden bis zum 10. Januar keine Gottesdienste mehr statt. Man wolle die Kontakteinschränkungen mittragen, sagte Superintendent Harald Pepel unserem Sender. Wie es die anderen evangelischen Gemeinden in Zwickau und Umgebung genau handhaben, ist ihnen überlassen und kann auf ihren Internetseiten nachgelesen werden.
In den katholischen Kirchen finden alle Messen und Andachten so statt, wie es zu Beginn des Advents angekündigt wurde. Das bestätigte Dekan Markus Böhme, der die neue Pfarrei im Raum Zwickau leitet – sie entspricht dem Landkreis Zwickau mit Ausnahme Limbach-Oberfrohna.
Die Gottesdienste seien besonders für Menschen wichtig, die hier keine Angehörigen haben und die sich nicht mit ihrer Familie treffen können, sagte Markus Böhme. Natürlich werden die Vorgaben eingehalten, betonte der Pfarrer, damit es zu keinen Ansteckungen komme. Für die Messen und Andachten müssen sich die Gläubigen allerdings anmelden. Die Pfarrkirche in der Hegelstraße ist darüber hinaus offen für das persönliche Gebet und Besinnung – und zwar an den Weihnachtsfeiertagen und am Sonntag von 14 bis 17 Uhr.