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  • Die Kita "Buratino" auf dem HBK-Gelände soll in einem Jahr geschlossen werden.

Zwickauer Kita-Landschaft schrumpft weiter

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Die Kita in der Gutwasserstraße ist seit Kurzem Geschichte. Bekannt ist, dass auch die Einrichtung in Auerbach schließt. Und vor einer Woche erfuhren Eltern, dass für die Kita „Buratino“ ebenfalls die Tage gezählt sind - sie soll in einem Jahr dicht machen. Seit Freitag kann nun gesagt werden, welche Einrichtungen es außerdem treffen soll. Es sind zwei: „Spaßvogel“ in Oberplanitz und „Pusteblume“ in Neuplanitz. Andererseits bleiben in Zwickau 39 Kitas bestehen, sieben werden saniert.

Das alles steht in dem Kita-Strategie-Konzept, das am Freitagnachmittag Journalisten vorgestellt wurde und das ab nächste Woche in den Ausschüssen diskutiert wird - im Oktober soll es der Stadtrat beschließen. Das Papier sieht vor, von den bestehenden rund 6.200 Kita-Plätzen bis 2030 knapp 780 zu streichen. Denn aktuell sind die Kinderkrippen und Kindergärten in Zwickau nur zu 80 Prozent ausgelastet, und es werden weniger Kinder geboren - voriges Jahr waren es 496.

Beim Entwickeln des Konzeptes wurde nicht nach dem Rasenmäher-Prinzip vorgegangen, hieß es bei dem Pressegespräch. Finanzbürgermeister Sebastian Lasch sprach von Leitplanken, die gesetzt wurden, und nannte drei Maßgaben für die Überlegungen: die wohnortnahe Betreuung bei mindestens gleicher Qualität muss gesichert werden, der bauliche Zustand der Einrichtungen berücksichtigt werden und die Vielfalt der Träger erhalten bleiben.

Die Kita „Spaßvogel“ befindet sich in einer Baracke aus DDR-Zeiten. Dort soll spätestens zum Schuljahresende 29/30 das Licht ausgemacht werden, wenn die Kita „Am Wasserturm“ gleich in der Nähe auf Vordermann gebracht worden ist. Die „Pusteblume“ verlässt das Gebäude in der Ernst-Grube-Straße und zieht in die sanierte Kita „Harlekin“, ebenfalls in Neuplanitz.

Der Überschuss an Kita-Plätzen ist ein sachsenweites Problem. Darauf wies Hans-Jürgen Melle vom Arbeitskreis Freie Träger hin. „In Zwickau wurde sich zusammengesetzt, darüber gesprochen, gemeinsam um Lösungen gerungen. Das ist ein Novum und bemerkenswert“, sagte der Vorstand des Zwickauer Kinderhaus-Vereins.

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Finanzbürgermeister Sebastian Lasch