++ EIL ++

Zwickauer OB hält Neujahrsrede in der Neuen Welt

Zuletzt aktualisiert:

Optimis­tisch schaut die Oberbür­ger­meis­terin auf 2017. Besser als befürchtet habe sich die Haushalts­si­tua­tion entwi­ckelt, sagte Pia Findeiß in ihrer Neujahrs­rede am Donnerstag in der Neuen Welt. Sie ging vor etwa 500 Vertre­tern aus Politik, Wirtschaft und Gesell­schaft auch auf die Flücht­lings­pro­ble­matik ein. Die Situa­tion habe sich entspannt, so dass zumin­dest die Unter­brin­gung der Menschen "nicht mehr die heraus­for­dernde Aufgabe darstellt, die sie vor Jahres­frist noch war." Dennoch stehe außer Zweifel, „dass uns die Integra­tion der Menschen und die Ursachen von Flucht und Vertrei­bung nach wie vor bewegen müssen.“

Im Refor­ma­ti­ons­jahr spannte Findeiß einen Bogen vom Werk Luthers zu den Ereig­nissen von heute: "Es geht um allge­meine Werte: um Freiheit und Solida­rität, um Mitmensch­lich­keit und ein soziales Mitein­ander, um Nachhal­tig­keit und Verant­wor­tungs­be­wusst­sein".

Der Neujahrs­emp­fang hatte mit einer Schwei­ge­mi­nute für Kurt Rudolph begonnen. Der frühere Bürger­meister war am 1. Januar im Alter von 79 Jahren verstorben.