Zwickauer Professor tüftelt am Wohnen der Zukunft
In Zwickau-Marienthal wird ein Umweltprojekt gestartet, das einmalig ist in Ostdeutschland. Es geht um energiesparendes Wohnen und Leben in einem in sich geschlossenen Viertel – unter Nutzung regenerativer Energien. Bei der Westsächsischen Hochschule laufen alle Fäden zusammen. Sie selbst investiert 4,5 Millionen Euro, der Bund wird rund 16 Millionen Euro zuschießen.
Im November soll das Projekt starten. Neben der Stadt hat die WHZ elf Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und dem sozialen Bereich mit im Boot. 60 Bewerber aus ganz Deutschland hatten sich um die Fördermillionen bemüht, sechs bekamen den Zuschlag, darunter Zwickau.
"Das Projekt ZED (Zwickauer Energiewende Demonstrieren) wird die positive Wahrnehmung Zwickaus bundesweit stärken", sagte WHZ-Professor Tobias Teich. ZED solle ein Leuchtturm sein für die Demonstration aller Facetten der Energiewende unter sozialverträglichen Bedingungen.